30.06.13
London – Underworld – River Jumpers, Drones, Giants & h2o
Mein erster Besuch in London
und ich habe die Möglichkeit eine H2O Show im Londoner Underworld zu sehen.
Bisher konnte ich immer nur von diesem Laden lesen, habe es aber nie geschafft
einmal selbst dorthin zu kommen. Wie es anscheinend in London üblich ist wurde
sich von vornherein an den Zeitplan gehalten und pünktlich um 19:00 Uhr war
Einlass.

Um 19:30 Uhr standen River
Jumpers auf der Bühne um Ihren sehr melodisch angelegten Punkrock vor wenigem
Publikum zu präsentieren. Sichtlich bemüht versuchten die Herren das Publikum
auf ihre Seite zu ziehen, was aber nur bei ein paar der anwesenden Zuschauer
funktionierte. So spielten die vier Herren ein solides Set, bei dem allerdings
Highlights ausblieben. Man sollte die Band trotz allem im Auge behalten.
Als zweites standen Drones
auf dem Programm. Auch hier wurde wieder melodischer Punkrock zum Besten gegeben
und die Euphorie, die die Band auf der Bühne versprühte sprang direkt auf das
Publikum über und so gab es erste Bewegungen der Zuschauer. Mit viel Einsatz
gaben sich die Herren ihrem Auftritt hin. Bereits nach dem dritten Song war der
Frontmann es leid auf der Bühne zu stehen und bewegte sich mit samt Mikroständer
einfach runter von der Bühne um im Publikum weiter zu singen. Alles in allem
ein gelungener Auftritt der jungen Engländer.

Als vorletzte Band an diesem
Abend betraten Giants die Bühne. Sie spielten zum ersten Mal für diesen Abend
Hardcore. Mit viel Bewegung agierte ihr Frontmann auf der Bühne und konnte ab
dem ersten Ton das gesamte Publikum mitreißen. So gab es erste Sing-a-Longs und
diverse Tanzeinlagen der zahlenden Gäste. Die meisten Anwesenden kannten die
Band offensichtlich bereits und dementsprechend positiv war die Resonanz des
Auftrittes. Ich sah die Jungs zum ersten mal und werde Giants definitiv im Auge
behalten. Nach gut einer halben Stunde beendeten die fünf Herren Ihr Set und
überließen H2O die Bühne.

Laut Aussage von Tobi kamen
H2O direkt vom Full Force ohne Schlaf nach London. Das die Herren keinen Schlaf
abbekommen hatten merkte man aber zu keinem Zeitpunkt. Niemand machte den
Eindruck müde oder erschöpft zu sein. Ab dem ersten Song begannen die ersten
Stagedives und Sing-a-Longs. Jeder im Saal konnte die Texte mitsingen und war
mit voller Energie bei jedem Song dabei. Das Set der Amerikaner bestand aus
einer ausgewogenen Mischung aus alten und neuen Songs, wobei es wie üblich kein
Song des Albums Go auf die Setlist schaffte. Mit What Happened (wie zu erwarten)
gab es einen letzten Knaller zum Abschluss bei dem es auch beim Letzten im
Publikum kein Halten mehr gab.
Thx for the Pics to Warren Miller!
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